Meine 2. LEJOG-Woche

Und plötzlich ist die 2. Woche vorbei! Es fühlt sich nicht wirklich wie “vorbei” an, weil ich nicht genau weiß welcher Tag heute ist, aber meine Beine wissen, dass ich weitere sieben Tage im Sattel verbracht habe. Diese Woche sind Matthes und ich aus meiner Heimatstadt Bridgnorth gutgelaunt am Sonntagmorgen losgeradelt und haben 70 Meilen (112 km) auf Fahrradwegen und ruhigen Landstraßen bis Chester genossen. Seit Matthes am Montagmittag zurück nach Berlin zum Arbeiten geflogen ist, habe ich mich bis Tyndrum in den schottischen Highlands vorgearbeitet.

 

Schottland heißt Dich auf Deinem Fahrrad willkommen
Schottland heißt Dich auf Deinem Fahrrad willkommen

In den vergangenen sieben Tagen habe ich mehr als 430 Meilen (688 km) hinter mich gebracht und es gab wieder viele Höhe- und Tiefpunkte! Hier ist eine kurze Zusammenfassung meiner zweiten abenteuerlichen LEJOG-Woche:

I love bikes
I love bikes

Die Höhepunkte: Das Abenteuer gemeinsam mit Matthes zu erleben! Plätze, die ich gut zu kennen meinte, von einer neuen Seite zu entdecken. Warren, den freundlichsten Radler in Bolton, zu treffen. Die Straße entlang der Westseite von Thirlmere – leichtes Radeln und unglaubliche Aussichten! Die Straße hoch (ja, ein Hügel, den ich tatsächlich genossen habe) und runter von Faults Bow mit dem neuen Geschwindigkeitsrekord von 42,6 mph (68,2 km/h)! Ein Abend im Wohnwagen von Sandra & Tom – ich hoffe ich bin in 50 Jahren auch so aktiv wie die beiden! Sandras Obstkuchen. Der Fahrradweg nach Glasgow rein. Der riesige Pie, den ich in Kendal gekauft habe und an dem ich bis Loch Lomond gegessen habe. Das Vogelscheuchen-Festival in einem kleinen Dorf mit Tee und viel Kuchen. Richtung Highlands zu fahren in der Gewissheit, dass manche der besten Landschaftsbilder noch vor mir liegen.

Eine moderne Prinzessin mit ihrem Drahtesel
Eine moderne Prinzessin mit ihrem Drahtesel

 

Eine schöne Überraschung: Das Vogelscheuchen-Festival mit Kuchen und Tee
Eine schöne Überraschung: Das Vogelscheuchen-Festival mit Kuchen und Tee

Die Tiefpunkte: Ignorante Caravan Parks, die “keine Zelte machen”, besonders am Ende eines 70-Meilen-Tages. Durch Hamilton zu radeln. Gegenwind bergan zum und im Forest of Bowland. Ein plötzlicher Hagelschauer am Ende eines 80-Meilen-Tages. Ein langweiliger Tag entlang der Autobahn A74 zwischen Carlisle und Glasgow, wenn ein platter Reifen das Aufregendste ist. Mein Mittagsschlaf-Versuch am Straßenrand, der von zu vielen netten Menschen (auch einem Polizisten) unterbrochen wurde, weil sie schauen wollten, ob ich nicht vom Fahrrad gestürzt sei. Ich muss meine Rastplätze besser auswählen…

Gegenwind in Schottland beim LEJOG
Gegenwind in Schottland beim LEJOG

 

Ein Platten ist kein Problem, wenn man bei Frl. Maria Fahrradtouren geleitet hat
Ein Platten ist kein Problem, wenn man bei Frl. Maria Fahrradtouren geleitet hat

Es gab also zähe Abschnitte, aber auch wirklich wundervolle, bei denen ich durch die Gegend geflitzt bin und vor Glück geschrien habe. Als nächstes bin ich darauf gespannt durch das spektakuläre Glencoe (bitte lass es nicht regnen!) und entlang Loch Ness zu radeln, um dann natürlich in John O’Groats anzukommen!

Wo sind die Hobbits?
Wo sind die Hobbits?

Nochmals danke für Eure tolle Unterstützung von Leukaemia & Lymphoma Research. Ihr habt meine besten Erwartungen übertroffen, so wie diese Tour. Ich freue mich über jede Spende. www.justgiving.com/LEJOGadventure

Singend: "And I could cycle 500 more..."
Singend: “And I could cycle 500 more…”

Dieser Beitrag wurde auf Englisch von Sarah geschrieben und auf Deutsch übersetzt von Matthes. Hier findest Du den originellen englischen Text.

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