I like you very Matsch

Damals im Januar 2010 auf einem Parkplatz am Fuße verschneiter Berge in der Nähe von Salzburg.

Matthes: „Hey, coole Mütze!“

Sarah: „Das ist meine Abenteuer-Mütze!“

Wir hatten keine Ahnung, dass diese Worte der Beginn des größten Abenteuers unserer Leben sein würden.

Achteinhalb Jahre später, mit ein paar verlorenen Wetten, einem Schokokuchen, der kein Pie war, einem Pie, Bergwanderungen, Heißluftballonexpeditionen, Abschlussarbeiten, Bachelor, Master, Selbstständigkeit mit und ohne Schokolade, sinkendem Tretboot, auseinanderfallendem Floß, Spieleabenden, Verkleidungen und Grillen auf dem Tempelhofer Feld… finden wir uns am Start eines rund 12km langen Hindernislaufes wieder, durch den wir uns mit sieben Freunden kämpfen wollen – alle verkleidet als alte Leute.

Wir sind schon vorher mehrmals verkleidet durch Matsch gelaufen und gerobbt, aber noch nie mit so viel Unterstützung auf und an der Strecke von Freunden und Familien und erst recht nicht mit einem solchen Ende (von dem Sarah noch nichts ahnen sollte).

Wer will da nicht alt werden?

All unsere vorherigen Abenteuer haben uns zu diesem Punkt geführt, einer Herausforderung, die man nur mit der Hilfe von Freunden und der Familie meistern kann. Dabei zählt nicht nur körperliche Fitness, sondern auch Teamgeist, sich auch in schwierigen Situationen den Humor zu bewahren sowie sich gegenseitig zu vertrauen und zusammenzuarbeiten, um die jeweiligen Stärken zu nutzen und alle Hindernisse zu überwinden.

Sarah ist nervös, weil sie den Sommer in der Universitätsbibliothek in Edinburgh verbracht hat, um ihre (sehr erfolgreiche) Masterarbeit zu schreiben. In der wenigen verbleibenden Zeit wurde sie eher von Matthes und anderem Zirkuskram abgelenkt, als so viel zu trainieren wie sie gerne würde.

Matthes ist nervös, weil er ein Geheimnis bewahrt, das ihm auch bei direkten Verhören durch die Eltern und andere freche Interessierte nicht entlockt werden konnte. Und er kann es nicht riskieren, dass Sarah im letzten Moment davon erfährt. Glücklicherweise hatte sie bis zu den letzten Metern keinen blassen Schimmer…

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