Ad(d)venture time!

Gestern Abend schienen ein paar meiner Freunde darüber überrascht, dass ich in den nächsten drei Wochen unterwegs sein werde. Da ist mir klar geworden, dass ich über dieses Abenteuer wohl nicht so viel geredet habe wie ich sollte. So schaut es aus: Unser Flur ist mit einer Konstruktion aus Stühlen, einer Leiter und Bierkästen verstopft, die dazu dient unseren Außenbordmotor aufgehängt zu lagern. In unserem Badezimmer liegen zwei 6,50m Gummischläuche. Und in unserem Wohnzimmer stapeln sich Rettungswesten, Fender, Paddel, Benzinkanister, Landkarten und Campingausrüstung. Die Abwesenheitsmeldung für ankommende Emails ist eingerichtet. Das Abenteuer steht unmittelbar bevor.

katamaran schlauch
Neue Möbel im Wohnzimmer

Morgen werden wir uns mit all diesen Gegenständen in einen Mietwagen quetschen und nach Kelheim in Bayern fahren. Ab dort darf man auf der Donau motorisiert fahren.

Am Freitag werden wir unser Floß bauen. Unser Zeitplan ist hier zugegebenermaßen optimistisch.

Am Samstag heißt es dann „Leinen los“ für unsere Donautour, von der wir schon seit mehr als einem Jahr träumen.

Zwei Wochen, 16 Schleusen, vier Länder, drei Hauptstädte und 760 Kilometer später kommen wir hoffentlich glücklich in Budapest/Ungarn an.

Die Donau in Budapest Parlamentsgebäude
So kann man unsere prachtvollen Ankunft in Budapest vorstellen

Soweit der Plan. Die genauen Details wie man tatsächlich ein Floß baut, wie gut dieses schwimmt, wie schnell wir voran kommen, wie wir durch die ganzen Schleusen navigieren (besonders beim aktuell sehr tiefen Wasserstand und der Teilsperrung für große Schiffe), wo wir unsere Nächte verbringen werden und wie gut die Stimmung an Bord sein wird, wenn wir uns mit der ganzen Crew jeden Tag auf 12 m² arrangieren müssen, die Antworten auf all diese Fragen liegen noch im Verborgenen. Aber das macht ein Abenteuer auch aus, ne?!

Wir melden uns am Freitag mit Bildern vom Floßbau zurück! Folgt uns auch auf Facebook und Twitter für weitere Neuigkeiten!

Dieser Beitrag wurde auf Englisch von Sarah geschrieben und auf Deutsch übersetzt von Matthes. Hier findest Du den originellen englischen Text.

Sarah ist freiberufliche Übersetzerin in Berlin. Sie liebt alles Abenteuerliche vom Hundeschlittenfahren in Schweden bis zur Fahrradtour durch ganz Großbritannien, vom Marathon bis zum Erkunden verlassener Gebäude und vom Sonnenaufgang genießen vom Berggipfel aus bis zum Tretbootfahren von Prag nach Berlin.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.